7 Tipps für Nordic Walking bei schlechtem Wetter

7 Tipps für Nordic Walking bei schlechtem Wetter

10. Oktober 2017

Nordic Walking ist nur etwas für die warmen und sonnigen Monate? Von wegen! Wenn du deine Fitnessroutine jetzt ein wenig anpasst, bist du gut gerüstet für das gesamte Jahr und kannst dein Programm problemlos auch in der ungemütlichen Jahreszeit durchziehen.

Nordic Walking macht im Herbst ganz besonders viel Spaß, es winken leere Parks, knisterndes Laub und im besten Fall warmes Herbstlicht. Wir verraten, wie dein Sportprogramm auch bei schlechtem Wetter ein voller Erfolg wird.

1. Richtig aufwärmen

Ein Kaltstart ist schon in warmen Monaten keine gute Idee und im Herbst braucht der Körper sogar noch ein wenig länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Daher solltest du dein Warm-up auf 15 Minuten verlängern. Spezielle Aufwärmübungen für Arme und Schultern fördern die Durchblutung und verhindern Sportverletzungen. Ausgiebige Dehnübungen solltest du im Herbst am besten in die eigenen vier Wände verlegen, da der Körper bei niedrigen Außentemperaturen schnell auskühlt.

2. Die richtige Laufstrecke

Wenn die Tage kürzer werden und das Wetter unberechenbarer, ist es umso wichtiger, auf gute und bekannte Laufstrecken mit guter Bodenbeschaffenheit zu setzen. Bei Regen eignen sich Asphaltwege, da sie weniger Rutschpotenzial bieten. Wenn es trocken ist, bist du auf einem Waldweg sicher unterwegs, da dieser Boden weicher und somit gelenkfreundlicher als Asphalt ist. Wenn du dein Nordic Walking gerne in die Abendstunden legst, solltest du zudem auf eine gute Beleuchtung der Strecke achten.

3. Die richtige Kleidung

Sobald die Temperaturen sinken, kommst du an einer Kopfbedeckung nicht vorbei. Da der Körper einen Großteil der Wärme über den Kopf abgibt, verhindert eine Mütze, dass du auskühlst. Handschuhe sind beim Nordic Walking ohnehin sehr hilfreich gegen Blasen an den Händen. Im Herbst werden sie als zusätzlicher Kälteschutz sogar noch wichtiger. Darüber hinaus hat sich der Zwiebellook bewährt: Die unterste Schicht transportiert die Feuchtigkeit vom Körper weg, die zweite Schicht, beispielsweise Fleece, wärmt, und die dritte Schicht schützt vor Regen und Wind.

4. Sicherheit geht vor

Beim Nordic Walking im Herbst liegt die Herausforderung auch darin, gut gesehen zu werden. Geeignet sind Reflektoren an der Kleidung, die du auch nachträglich anbringen kannst. Viele Nordic Walker und Jogger schwören zudem auf Kopflampen, die dir den Weg beleuchten. Tipp: Wer auf der Straße läuft, sollte sich immer entgegen der Fahrtrichtung bewegen, damit er von Autofahrern besser gesehen wird.

5. Richtig atmen

Besonders in der kälteren Jahreszeit ist die richtige Atmung beim Outdoorsport wichtig, um gereizten Schleimhäuten und Halsschmerzen vorzubeugen. Beim Einatmen durch die Nase wird die Luft erwärmt, bevor sie die Bronchien und Lunge erreicht. Außerdem werden Staub und andere Partikelchen gefiltert, was bei der Mundatmung leider nicht der Fall ist.

6. Laufgruppen gründen

Wenn du bislang bevorzugt solo unterwegs warst, wird es jetzt höchste Zeit, eine Laufgruppe ins Leben zu rufen. Der Grund: Die Motivation trotz schlechtem Wetter auch wirklich rauszugehen, ist in der Gruppe oder zu zweit viel höher. Im Dunkeln ist es außerdem ein besseres Gefühl, nicht alleine auf einsamen Strecken unterwegs zu sein.

7. Eine schöne Tasse Tee

Nach getaner Arbeit ist eine schnelle Belohnung wichtig, zum Beispiel in Form einer schönen Tasse Tee. Es mag banal klingen, doch wer eine Stunde bei zehn Grad und frischem Herbstwind gelaufen ist, wird die wärmende Flüssigkeit im Körper gleich doppelt zu schätzen wissen.

Tipp: Am besten hast du den Tee in einer Thermoskanne im Auto dabei oder sogar am Gürtel befestigt, damit du am Ende deines Walks sofort in den Genuss kommst.

Bild: CasarsaGuru/istock

 

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