Tag der Handhygiene: Bis zu 150 Bakterienarten tummeln sich auf Deiner Hand

Tag der Handhygiene: Bis zu 150 Bakterienarten tummeln sich auf Deiner Hand

5. Mai 2016

Sie sind unsichtbar. Sie lauern überall. Jeder dritte Deutsche wäscht sich die Hände falsch. In diesem Blogtext liest Du, wie es richtig geht und warum Hygiene so wichtig ist.

Keime sind überall: Sie finden sich auf Türklinken, Geländern, Aufzugknöpfen, die Computertastatur ist eine oft beschriebene „Keim-Hölle“- und auch alle anderen Gegenstände, die wir berühren, bergen Gefahren. Der Mensch befindet sich im täglichen Kampf gegen Krankheitserreger. Händewaschen hilft – aber wie geht es richtig? Mit Seife oder ohne? Wie lange? Mit welchen Bewegungen? Und das Trocknen hinterher: Besser mit Papierhandtuch oder heißer Luft?

Bei 80 Prozent aller Infektionskrankheiten sind die Hände im Spiel
40 Sekunden Zeit, ein wenig Wasser, Seife und ein sauberes Handtuch reichen aus, um sich im Alltag vor Krankheitserregern, wie zum Beispiel Grippeviren, zu schützen: Nach Angaben der World Health Organization (WHO) werden bis zu 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen; das Risiko von Atemwegserkrankungen lässt sich durch Händewaschen um bis zu 45 Prozent senken. Wichtig ist die richtige Methode: Nur die Kombination von Einseifen, Reiben, Abspülen und Trocknen erzielt die gewünschte Wirkung.

150 verschiedene Bakterien-Arten auf einer Hand
Diese Zahl ist verblüffend: Auf einer menschlichen Hand sammeln sich täglich rund 150 Bakterien-Arten, viele davon sind harmlos, allerdings befinden sich darunter auch Krankheitserreger. Händewaschen ist eine einfache und wirkungsvolle Methode, um Krankheiten vorzubeugen – wenn man es häufig genug macht. Schnupfen oder Grippe sind klassische Beispiele für Krankheiten, die über Handkontakte übertragen werden. Händewaschen verringert diese Gefahr massiv, da die Keimzahl um mehr als 99 Prozent verringert werden kann.

Wie oft soll ich meine Hände waschen?
Mit diesen fünf Tipps bist Du auf der sicheren Seite: Wasche Deine Hände immer, wenn Du von draußen kommst, nach dem Toilettengang, vor und während der Essenszubereitung, vor und nach dem Kontakt mit kranken Menschen und nach jedem Husten oder Niesen. Erkältete sollten alternativ in die Armbeuge oder in ein Taschentuch niesen, um einen „Keim-Regen“ zu vermeiden.

So geht Händewaschen richtig
Nur schnell mal die Hände unters fließende Wasser zu halten, hilft wenig. Wichtig sind Ausdauer und Seife. So geht’s: Feuchte Deine Hände kurz an und reibe sie 40 Sekunden lang mit Seife ein. Die Seife muss dabei auf die Fingerspitzen kommen und in den Finger-Zwischenräumen verteilt werden. Geduld wird belohnt: Je länger und gründlicher das Einseifen ist, desto weniger Keime bleiben auf der Haut zurück. Experten raten zu einem kleinen Trick: Wenn Du laut oder in Gedanken zweimal das Lied „Happy Birthday“ summst, ist die Zeit fürs Händewaschen perfekt. Chinesische Wissenschaftler, die Studienergebnisse aus 40 Jahren analysiert haben, fanden heraus, dass Papierhandtücher die hygienischste Methode sind, um Hände abzutrocknen.

Saubere Hände sorgen für Sicherheit – und sind ebenso beruhigend wie eine gute Versicherung – hier bekommst Du Informationen: www.amv.de

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