Badeunfälle vermeiden: Beim Sprung ins Wasser kühlen Kopf bewahren

Am 5. Juli wird er 71 und hat trotzdem nichts an seiner Attraktivität eingebüßt. Der Bikini gehört nach wie vor zu den Modehits des Sommers. Die einst so skandalträchtige Bademode begeistert inzwischen Millionen Fans. Für viele ist sie Ausdruck von Strand-, Wellen- und Badespaß. Der „Tag des Bikinis“ erinnert daran. Doch egal, ob Zweiteiler, Einteiler oder Badehose, wer sich ins kühle Nass stürzt, sollte immer gut aufpassen. Denn Badeunfälle passieren schneller als man denkt – Ursache ist meistens Übermut. Und die Folgen können fatal sein.

Jedes Jahr erleiden viele, meist jüngere Menschen eine Querschnittslähmung bei sportlicher Betätigung. Häufigster Grund ist nach Auskunft der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie der Sprung in unbekannte Gewässer. Durch Selbstüberschätzung, Leichtsinn und Alkohol kommt es vor allem bei Jugendlichen und jungen Männern zur Risikofreude. Damit der Badespaß nicht im Rollstuhl endet, solltet Ihr unbedingt Folgendes beachten:

  • Ob See oder Meer, immer zuerst vorsichtig mit den Füßen ins Wasser gehen und prüfen, wie tief Umgebung ist. Das gleiche gilt für den Pool in der Ferienanlage und bei Freunden zuhause.
  • In natürlichen Badeseen können sich unter der Wasseroberfläche auch große Steinbrocken oder Äste von Bäumen befinden, deshalb das Territorium genau inspizieren.
  • Ist das Wasser relativ flach, dann sind Kopfsprünge tabu. Auch auf Fußsprünge solltet Ihr besser verzichten.
  • Manche Gewässer haben keinen Sandstrand, sondern einen steinigen Untergrund. Diesen solltet ihr genau ertasten, um Verstauchungen oder Verletzungen an den Füßen zu vermeiden. Außerdem sind die Steine oftmals rutschig, was ebenfalls zu Unfällen führen kann.
  • Auch im Schwimmbad ist natürlich Vorsicht angesagt. Unbedachte Sprünge vom Beckenrand können schwere Verletzungen zur Folge haben.

Beim Baden auf Alkohol verzichten
Entspannt am Strand liegen, einen Cocktail genießen und sich schließend im Pool oder im Meer ein wenig abkühlen? Keine gute Idee! Abgesehen davon, dass Alkohol die Hemmschwelle sinken lässt und zu leichtsinnigen Handlungen verleitet, hat er auch körperliche Auswirkungen. Denn Alkohol weitet die Blutgefäße. Wer in diesem Zustand Baden oder Schwimmen geht, kann einen Kälteschock erleiden – selbst wenn das Wasser um die 20 Grad warm ist. Bei einem Kälteschock kann es zu Herzversagen kommen. Auch die Koordinationsfähigkeit lässt unter Alkoholeinfluss nach.

Niemals bei Ebbe ins Wasser gehen
Ihr plant einen Urlaub an der Nordsee? Dann solltet ihr immer auf die DLRG-Flagge achten. Ist diese gehisst, steht dem Badespaß nichts im Wege. Mit der Flagge werden die Badezeiten angezeigt. Diese beginnen meistens zwei Stunden vor Hochwasser. Tritt die Ebbe ein, solltet Ihr auf keinen Fall ins Wasser gehen. Denn dann die starke Strömung kann selbst durchtrainierte Schwimmer aufs offene Meer ziehen.

Vorsicht bei starken Wellen
Surfer lieben die ultimative Welle. Für Ungeübte kann sie aber lebensgefährlich werden. Wasser hat eine enorme Kraft. Bei starkem Wellengang kann es einem den Boden unter den Füßen wegreißen – sogar wenn Ihr nur knietief im Wasser steht. Deshalb ist immer volle Konzentration angesagt, wenn Ihr Euch in die Wogen begibt, ob mit Board oder ohne.

Gut abgesichert bei Unfällen
Wusstet Ihr, dass knapp ein Drittel aller Unfälle bei Freizeitaktivitäten passieren? Doch gerade hier habt Ihr keinen Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung. Wenn es beim Baden tatsächlich zu einem schweren Unfall kommt, sind die finanziellen Ressourcen schnell aufgebraucht. Denn je schwerwiegender die bleibenden gesundheitlichen Folgen sind, desto größer ist der finanzielle Bedarf – zum Beispiel um Gehaltseinbußen auszugleichen, die Wohnung oder das Auto behindertengerecht umzubauen, aber auch für regelmäßige Hilfe im Haushalt. Mit der privaten Unfallversicherung der AachenMünchener bist du weltweit rund um die Uhr vor den finanziellen Folgen eines Unfalls geschützt. Der Unfallschutz wird individuell auf den persönlichen Lebensstandard abgestimmt und sorgt dafür, dass Ihr auch im schlimmsten Fall immer genug Geld habt, zum Beispiel durch eine lebenslange Rente. Mehr dazu erfahrt Ihr unter https://www.amv.de/unfallversicherung.