Baby an Bord: Welche Versicherung macht Sinn?

Deutschland freut sich über mehr Nachwuchs: Rund 738.000 Mädchen und Jungen kamen 2015 zur Welt. Damit stieg die Geburtenzahl laut Statistischem Bundesamt erstmals seit 33 Jahren auf 1,5 Kinder pro Frau. Ein neues Familienmitglied ist der Start in eines der größten Abenteuer, die das Leben bietet. Vor lauter Freude sollten frischgebackene Eltern aber auch daran denken, ihr Baby und den neuen Familienstatus bestmöglich abzusichern. Welche Versicherungen machen Sinn, wenn ein Baby da ist? Und welche sollte man gegebenenfalls anpassen? Wir geben einen kleinen Überblick.

Automatisch krankenversichert oder Extra-Police?
Ein neuer Erdenbürger braucht auf jeden Fall eine Krankenversicherung. Sind beide Eltern in einer gesetzlichen Krankenkasse, ist der Nachwuchs kostenfrei bei einem Elternteil mitversichert – maximal bis zum 25. Lebensjahr. Wenn beide Eltern privat versichert sind, gilt dieser Versicherungsschutz auch für das Kind. Hier gibt es unterschiedliche Tarife. Interessant wird es vor allem, wenn ein Elternteil privat und der andere gesetzlich krankenversichert ist. In diesem Fall kann frei gewählt werden, bei wem Junior mit versichert wird. Aber: Je nach Einkommen des Besserverdienenden ist hier eventuell ein zusätzlicher Beitrag für das Kind fällig.

Und wie sieht es aus, wenn ein berufstätiger Elternteil zu Hause bleiben muss, weil das kleine Kind krank ist? Viele Arbeitgeber bieten für diesen Fall bezahlten Extra-Urlaub. Die Anzahl der bezahlten Tage hängt vom jeweiligen Tarif- und Arbeitsvertrag ab. Wenn der Arbeitgeber nicht zahlt, dürfen Eltern dennoch zu Hause bleiben. Diesen gesetzlichen Anspruch haben Eltern an jeweils zehn Tagen pro Jahr und Kind, bei Alleinerziehenden sind es 20 Tage. Bei zwei Kindern erhöht sich die Anzahl freier Tage auf jeweils 20 bzw. 40 Tage bei Alleinerziehenden. Die absolute Obergrenze liegt bei 25 bzw. 50 Tagen. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt  Müttern und Vätern ein Kinderkrankengeld von 70 Prozent des Bruttoverdienstes, maximal sind es 90 Prozent des Nettoeinkommens. Dies gilt allerdings nur, wenn die Kinder jünger als 12 Jahre alt sind. Anders als gesetzliche Krankenkassen zahlen private Krankenkassen kein Kinderkrankengeld.

Unfall oder Krankheit – Absicherung für den schlimmsten Fall
Kinder sollen die Welt erkunden und müssen lernen, Gefahren selbst einzuschätzen. Dennoch wird den Eltern manchmal schwindelig, wenn sie ihren tollkühnen Nachwuchs auf dem Klettergerüst des Spielplatzes beobachten. Zum Glück geht es meistens gut aus. Wenn der Schutzengel aber einen Moment zu spät kommt, belasten neben der Sorge um den Nachwuchs häufig auch die finanziellen Folgen die Familie. Denn viele Eltern wissen nicht, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen während des Aufenthaltes in Kita- oder Schule eintritt. Deshalb empfiehlt sich eine spezielle Kinderunfallversicherung (www.amv.de/unfallversicherung-fuer-kinder). Sie bietet rund um die Uhr Schutz vor den finanziellen Folgen eines Unfalls und übernimmt Leistungen wie Rooming-In für Eltern, damit diese im Krankenhaus bei ihren verletzten Kindern bleiben können oder Nachhilfegeld bei Fehlzeiten in der Schule.

Statistisch gesehen sind aber nicht Unfälle, sondern vielmehr Krankheiten die Hauptursache, die bei Kindern zu dauerhaften Beeinträchtigungen führen. Eine Kinderinvaliditätsversicherung wie das JUNIOR PUR der AachenMünchener (www.amv.de/invaliditaetsversicherung) schützt das Kind mit einer vereinbarten monatlichen Invaliditätsrente von bis zu  1.500 € vor den finanziellen Folgen bei Schulunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit. Bei einer dauerhaften Invalidität wird die Rente lebenslang gezahlt und wenn nichts passiert, besteht zum Ausbildungs- und Studienbeginn ein Umtauschrecht in eine Berufsunfähigkeitsabsicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung. Wer früh und regelmäßig für sein Kind einen kleinen Beitrag zahlt, kann über Jahre den Zinseszins-Effekt nutzen und ein kleines Vermögen aufbauen. So kann zum Beispiel der Führerschein, ein Auslandsjahr, die erste Wohnung finanziert werden. Vermögensaufbau und Sicherheit von Anfang an, bietet das JUNIOR ZUKUNFTSKONZEPT, dem VERMÖGENSAUFBAU & SICHERHEITSPLAN für Kinder. Das ideale Geschenk für alle, denen die Zukunft ihrer Kinder am Herzen liegt.

Ausfall des Familien-Versorgers abfangen
Mit der Geburt des ersten Kindes übernehmen Eltern eine große Verantwortung – auch finanziell. Aber was ist, wenn Mutter oder Vater etwas passiert? Um in diesem Fall bestens versorgt zu sein, sollte jede junge Familie auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung (www.amv.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/) nachdenken. Sie bietet finanzielle Sicherheit, wenn wegen Krankheit oder Unfall der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Für körperlich Tätige ist als Alternative die  Grundfähigkeitsversicherung interessant, wie die GrundfähigkeitsPolice der AachenMünchener. Die GrundfähigkeitsPolice sichert das Einkommen in Form einer monatlichen Rentenzahlung, wenn körperliche Fähigkeiten beeinträchtigt sind und das bereits bei Verlust einer dieser acht Grundfähigkeiten: Sehen, Sprechen, Hören, Gehen, eine Hand gebrauchen, einen Arm gebrauchen, Knien/Bücken, Heben/Tragen. Denn der Verdienstausfall des Familienversorgers wird durch gesetzliche Leistungen in den meisten Fällen nicht aufgefangen. Ein weiterer Baustein der Familienabsicherung ist eine Risiko-Lebensversicherung, die zumindest die finanziellen Belastungen abfängt, wenn ein Elternteil überraschend stirbt.  Es gibt Produkte,  die eine finanzielle Vorsorge für Arbeitskraft, Hinterbliebene mit Vermögensaufbau kombinieren – auch mit einer Schweren-Krankheitsversicherung (einmalige Kapitalzahlung bei Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall). Mehr dazu unter www.amv.de/kapitalbildende-lebensversicherung/ihre-vorteile-910952/

Letztendlich muss jede Familie selbst entscheiden, wie viel Vorsorge sie in jedem dieser Punkte für sich und ihr Kind treffen will. Um zu prüfen, ob ein bestimmter Schutz notwendig ist, gilt folgende Überlegung: Ist man im Schadensfall ruiniert, sollte man sich für die entsprechende Versicherung entscheiden. Kann man den Schaden dagegen zur Not aus vorhandenen Mitteln zahlen, lässt sich eventuell darauf verzichten. Ein genauer Check ist absolut sinnvoll.